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Dieses Thema hat 71 Antworten
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Jürgen Offline

Indian Chief


Beiträge: 3.670

05.02.2008 18:32
Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

So, die Messe ist gelesen und es wird Zeit für eine Nachbetrachtung. Wo lag denn nun der Fehler der Patriots? War es gar ein fundamentaler Systemfehler, der dummerweise erst zu Tage kam, als jede Korrektur nahezu unmöglich wurde? 35 Sekunden left ist halt etwas wenig.

Meine These lautet, die Patriots haben einen fundamentalen Grundsatz im Football außer acht gelassen, eine ausbalancierte Offense, in der das erfolgreiche Laufspiel die Möglichkeiten für den Pass eröffnet.

Der geneigte Fan wird einwenden, die Zeiten ändern sich, auch im Football und das was früher war, muß heute nicht mehr Gültigkeit haben. Schließlich spielen sie im Footie auch kein 2-3-5-System mehr.

Also tauchen wir kurz ein in die Geschichte des Football, beginnend im Januar 1983 mit dem SB Miami-Redskins. Was vorher war, konnte ich nur nachlesen. Aber ab dem Zeitpunkt war es mir möglich bis zu 40 Saisonspiele der NFL zu sehen. Schmeißen wir also einige Eindrücke der damaligen Zeit locker in den Raum.

Da hatten wir das Joe Gibbs Team I mit Riggins und den Hogs. Es gab über die Jahre damals eine verräterische Statistik auf CBS. Immer wenn die RBs der Skins 100 yards + machten, war das Sieg/Niederlagen-Verhältnis bombastisch zu 2-4 (Grundlage immerhin 2-3 Spielzeiten)Also nahm der wissbegierige junge Fan erstmal folgendes mit nach Hause. Im weiteren Verlauf erfolgt noch eine Modifizierung der Merksätze. Der Mensch als lernendes Wesen.

Merksatz 1

Etabliere das Laufspiel, denn daraus entwickelt sich der Play Action Pass.

Zur gleichen Zeit waren die LA Rams sehr erfolgreich. Ihr RB, ein gewisser Eric Dickerson, einer der besten des Spiels überhaupt, trug quasi durch seine überragenden Läufe das Team in die Play-Offs, allerdings nur als WC.

Merksatz Nr. 2

Ein überragender RB kann ein Team sehr weit tragen.


In seiner Rookiesaison schenkte Mr. Dickerson seiner gesamten OLine jeweils eine wertvolle Uhr. Nach seinem unrühmlichen Abgang aus LA (er wahr einfach zu geldgierig) schaffte sein Nachfolger, ein Crack- & Koksjunkie namens White ebenfalls 1.200 yards plus. Daraus ergab sich dann

Merksatz Nr. 3

Ohne eine sehr gute OLine ist alles andere wenig.


Aber auch das war noch nicht die ganze Wahrheit. Denn die 9-7 Rams fuhren anno 1984 zu den 12-4 Cowboys im WC-Game und gewannen dort völlig überraschend auch durch Mr. Dickernson´s gute Laufleistung, die den ein oder anderen Pass von Vince Ferregamo ermöglichte. Dann ging es zum Divisionssieger 14-2 Redskins. Dort verloren die Rams mit 51-7. Welche Erkenntnis kann man nun daraus ziehen?

Erkenntnis 1

Es gibt Run und Pass Blocking und beides muß nicht zwangsläufig gleich gut von einer OLine geleistet werden. Wenn also eine OLine überragend für den Run blockt, die gegnerische sehr gute D (hier die des SB-Siegers des Vorjahres) aber 8 Leute in die Box stellt und das Laufspiel abwürgt und die Offense dann kein vernünftiges Pass Blocking zu stande bekommt, ja dann kommt man nicht sehr weit.

Modifizierter Merksatz 3

Ein gute OLine beherrscht sowohl Run als auch Pass Blocking.


Zur gleichen Zeit gab es ein Team in Florida mit einem wirklich aufregendem QB - Dan Marino. Das Schicksal wies ihm auch noch zwei sehr starke Receiver zu, die Marks-Brothers, aka Mark Clayton und Mark "Super" Duper. Über das Laufspiel breiten wir lieber den Mantel des Schweigens aus. Gefällig, mehr aber auch nicht. Aber wozu braucht man ein Laufspiel, wenn Marino alles in Grund und Boden wirft?

Vielleicht für die Play-Offs? Denn im ersten Spiel gegen die WC Seahawks ging man grandios unter. Konnte man das noch unter Rookie-Mistakes bei Marino abbuchen, fiel damals schon auf, wer eigentlich bei den Seahawks (9-7) für den Erfolg zuständig war, ein gewisser Curt Warner, guter RB seines Zeichens. [Fun Modus an] Er tauchte später als Widergänger und zum Cräcker mutiert als QB bei den Rams auf, so anno 1999.[Fun Modus aus]

Aber die Dolphins lernten aus ihren Fehlern und schafften den Einzug ins SB im darauf folgenden Jahr. Nur wurden sie dort von den 49ers ziemlich dominiert. Marinos Qualitäten kamen u. a. deswegen nicht zum Tragen, weil die RB der Fins ungefähr so gefährlich waren wie Helmut Kohl schnell. Da konnte sich die 49ers D u.a mit Ronnie the Lott ganz auf die Recs konzentrieren. 28-10 zu HZ und der Rest ist Geschichte.

Was kann man nun aus den oder genauer aus meinen Anfängen lernen? Augenscheinlich kommt man mit einer etwas einseitigen Ausrichtung, also überragender Läufer und mittelmaßiger Rest bis in die Play-Offs und mit einer schweren Wurf-Combo sogar bis ins Finale. Nur den Tisch abräumen scheint nicht zu funktioniern. Aber halt, darf man von doch eher singulären Erscheinungen auf das große Ganze schließen? Schauen wir doch weitere Beispiele gemeinsam an.

Da hätten wir die Denver Broncos, einen genialen QB und nicht zu vergessen die drei Amigos. Wir bleiben nostalgisch, denn jetzt müssen wir uns an den SB gegen die Giants erinnern, die großer Favorit waren. Die erste HZ war für Denver die Zeit der verpaßten Gelegenheiten einen entsprechenden Vorsprung aufzubauen und die Giants nervös zu machen. Stattdessen machte Parcells seine Halftime adjustments und die Sache wurde ziemlich eindeutig. Aber warum, wieso & weshalb. Kein Laufspiel bei Denver. Sammy Winder war sicher kein schlechter, aber eben auch keiner, der die Chains gegen eine überragende Deckung (mit LT & Banks u.a.) bewegt. Im Jahr darauf gegen die Redskins das gleiche und auch 2 Jahre später gegen die 49ers absolut keine Chance und dies trotz einer der besten QB, die die Liga je gesehen hat.

Wir machen einen Sprung und sind im Jahre 1997 und sehen die Broncos gegen den großen Favoriten Green Bay Packers, Titelverteidiger. Wieso haben die Broncos damals gewonnen? Denn Elway, mittlerweile im biblischen Alter hatte ganze 122 yards zum Schluß zu Buche stehen. Die Antwort hieß Terrell Davis, ein außergewöhnlicher RB, der in der Lage war, die Kette zu bewegen und es einem alten erfahrenen QB ermöglichte, genau die Pässe zu machen, die in bestimmten Situationen benötigt wurden.

Wir springen noch einmal kurz zurück, diesmal aber ganz weit in das Jahr 1972. Fins gegen Redskins (Tape liegt bei mir)Wer war eigentlich in den Jahren einer der entscheidenen Männer bei den Fins? Larry Czonka, Fullback. Damals durften die noch laufen. Wie oft hat sich Shula in seiner Zeit mit Marino wohl so einen Back gewünscht? Sie hätten sicherlich einige gewonnen, siehe Denver, die erst mit einem außergewöhnlichen RB zu ihren SB-Siegen nach vier vergeblichen Anläufen kamen.

Erkenntnis 2

Pass Happy Teams sind schön anzuschauen, vor allem in der regulären Saison, gewinnen aber selten die Trophy.

Beispiele gefällig? San Diego mit Dan Fouts. Wieviel Anläufe benötigte Peyton Manning mit seiner explosiven Offense? Und wie viel Ringe wird er am Ende seiner Karriere haben? Und schon höre ich aus dem Hintergrund "Was ist denn mit den St. Louis Rams anno 1999. Super Bowl Sieger Baby. Greatest Show first on Earth, later than on turf" In der Tat, ein Passfeuerwerk, wunderbar anzusehen und ich gestehe gerne, bisher der am meisten hängengebliebene Eindruck einer Offensive. Die Vikings des Vorjahres mit Moss waren allerdings auch nicht ohne und das Divisional Play-Off zwischen Rams & Vikes war ein Offensivefestival.

Nur je länger die Saison dauerte, desto knapper wurden die Ergebnisse. Faulk war zwar eine Bona Fide Back, nur Mike Martz als OC vertraute doch mehr seinen Recs, gecoacht übrigens von Al Saunders, der wiederum sein Handwerk von Air Coryell gelernt hat (San Diego mit Fouts, Winslow, Joiner) wie übrigens auch Joe Gibbs.

Was wahr eigentlich im NFCCCG gegen Tampa Bay. Magere 11 Punkte für diese High Powering Offense. Die Tampa D setzte die OLine und auch Warner so unter Darck, der fand kaum eine Anspielstation. Wäre Tampa nicht so offensivschwach gewesen, Shawn King war der QB, es hätte wahrscheinlich damals schon einen Upset gegeben. Und auch im Finale gegen Montis Titanen war es knapp, einige Zentimeter von der overtime.

Was will und das ganze sagen? Offensiv-Wunder sind bisher immer noch von den Defenses der Gegner geknackt worden, dies um so mehr, wenn es dem Ende der Saison entgegengeht, denn da hat man genügend Studienmaterial. Natürlich braucht man für so eine Nummer eine außergewöhnlich gute D, aber die Geschichte zeigt doch, es funktioniert.

Und was war mit den Rams 2 Jahre später? Mike Martz hat Faulk quasi aus dem Spiel genommen. Was hätte dagegen gesprochen ihn immer wieder gegen die Mauer laufen zu lassen, die Pats.D müde zu spielen und bei 3 and out halt die eigene D aufs Feld zu schicken. So gefährlich war die Pats-O ja nicht. Ist nicht flashy, aber die Rams hätten heute einen Ring mehr. Daran glaube ich ganz fest.

Den gleichen Fehler hat meiner Meinung nach diesmal Bill Belichik begangen. Fast das ganze Jahr über brauchte man kein Laufspiel, es lief quasi nebenher und als man es händeringend benötigt hat, konnte man es nicht umsetzen. Wie auch ohne wirklich harten Test im Laufe einer Saison.

Was kann man jetzt daraus mitnehmen (Dies sollte sich Andy Reid auch mal durchlesen)? Meiner bescheidenen Meinung nach verspricht eine Strategie, die der Etablierung des Laufspiels den Vorzug gibt, um daraus das Passspiel zu entwickeln, langfristig mehr Erfolg wie umgekehrt, von einseitigen Versuchen, vielfach bedingt durch den Kader, so ehrlich wollen wir sein, ganz zu schweigen.

Genau aus diesem Grund ist für mich Portis der falsche Back in DC und die OLine hat leider nicht die Run Blockingqualitäten der alten Hogs. Anders sieht es beim Pass aus. Nur ewig Zeit können sie einem QB wie Campbell auch nicht verschaffen und nebenbei, die RECs müssen sich schon mal von ihren Verteidigern lösen können. Aber dies ist wieder eine andere Geschichte.

Fassen wir 25 Jahre gelebte NFL noch mal zusammen. Wenn man auf der sicheren Seite seien will, sollte man beim Aufbau eines Team immer auf die Balance achte, sprich eine OLine haben, die beide Blockingarten excellent beherrscht und nicht intellektuell überfodert ist, sowie einen herausragenden physischen Back. Dann reicht sogar ein ordentlicher QB aus. Joe Gibbs hat das mit Joey Sunshine, Outcast Williams und Mark Rypien ja eindrucksvoll bewiesen. Ebenfalls ein gewisser Herr Parcells mit einem Backup namens Hostetler gegen die Bills. Der RB der Giants war damals ein Wash up von den Cardinals in seiner letzten Runde, da bei den Giants der Main Man verletzt war. Regular Season 3,9 und im SB 5,0 (Otis Anderson sein Name) hinter einer guten Oline. Bill Belichik war damals DC in New York. Er hätte es wissen müssen, denn immer wenn man glaubt man sei der Mittelpunkt des Universums, schlägt dieses erbarmungslos zurück und verlangt Demut.

Nun bin ich aber auf eure Meinung gespannt.

Schinni Offline




Beiträge: 158

05.02.2008 19:02
#2 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

Das hättest du Belichik vor dem SB Mailen sollen. Aber es hätte trotzdem nichts geändert. Er dachte einfach es würde funktionieren so wie er es spielen wird, wieso auch nicht, es hat ja schließlich die ganze Saison auch funktioniert. Den größten Fehler den sie gemacht haben, war dass sie es erzwingen wollten, sie haben versucht tief zu spielen wenn sie es gar nicht nötig hatten. Der einzige RB der zum Zug kam war Faulk, und was hat der gemacht, genau ein paar Pässe aus der Luft geholt. Und Maroney lief sehr selten und wenn dann war es auch kein langer Lauf.

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Styrian Power: WFFL Dark League 2009 Champion
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Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

05.02.2008 19:24
#3 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
Die Fehler der Pats waren/sind:
1. Eine unterlegene O-Line
2. Defizite im Running Play
3. Trotz theoretisch 5 WRs, setzte man nur 2 ein.

Fazit: Defense wins Championships.
Wo war eigentlich der Screen und Reverse bei den Pats???

Conclusio zu Jürgens Traktat:
Sehr gute O-Line, West Coast Offense mit nicht unbedingt wurfgewaltigem, aber intelligentem QB, sicheren RCs, und intelligentem Play Calling, zusammen mit gutem RB und müsste ein unschlagbares Team sein. Womit wir wieder bei den Bill Walsh und den 49ers mit Joe Montana und Steve Young sind ...

Und hier sehe ich für die Zukunft äußerst großes Potenzial bei den Cowboys,
so leid es mir ja auch tut.

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Sapere aude!

Jürgen Offline

Indian Chief


Beiträge: 3.670

05.02.2008 19:44
#4 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

Zitat von Montana

Conclusio zu Jürgens Traktat:
Sehr gute O-Line, West Coast Offense mit nicht unbedingt wurfgewaltigem, aber intelligentem QB, sicheren RCs, und intelligentem Play Calling, zusammen mit gutem RB und müsste ein unschlagbares Team sein. Womit wir wieder bei den Bill Walsh und den 49ers mit Joe Montana und Steve Young sind ...
Und hier sehe ich für die Zukunft äußerst großes Potenzial bei den Cowboys,
so leid es mir ja auch tut.



Also meines Wissens waren die 49ers 3 Jahre trotz Bill Walsh, Joe, Rice, Roger & WCO nicht im SB und wurden u.a. von den Giants in den PO vernichtend geschlagen. Also kannst du da müßte getrost streichen. Wann war die WCO denn das letzte Mal erfolgreich? 1997 bei den Packers. Wer kam danach? 2 x Denver (WCO?), St. Louis, Ravens, Pats,Tampa, 2x Pats, Steelers, Colts und nun Giants. Und wie sah es vor den Packers aus?

Rückwärts San Fran (eindeutig WCO), 2 x Dallas (nö), Reds (nöööööööööööö), Giants (auch nö) 2 x San Fran (Yes), Reds (nöööööööööööööööö), Giants, Bears (are you kiddin me) San Fran (Treffer), Raiders unter Flores (auch nicht), Reds (dito), San Fran (noch nen Treffer), Raiders (hi, hi) Steelers (hu, hu) ..........

Wo ist jetzt dein Argument, altes Nordlicht?

In Antwort auf:
Die Fehler der Pats waren/sind:
1. Eine unterlegene O-Line
2. Defizite im Running Play
3. Trotz theoretisch 5 WRs, setzte man nur 2 ein.


Die hatten sie die ganze Saison und immerhin 18-0, also von Fehler würd ich da nicht sprechen.

Defizite im Running Play - aber sicher. Deshalb ja mein Argument for a balanced Offense.

Das Defense Championchips gewinnt gehört zu den großen Mythen des Football. Das ausgerechnet sowas von dir kommt. Um die jetzt mühselige Gegenbeispiele zu ersparen. Sowohl die Steelers, wie die 49ers, Cowboys (Aikman) hatten beides, sehr gute Os & Ds. Erst wenn in einer Saison alle Mannschaften recht unausgeglichen sind, wirst du mit einer überragenden Defense am Spieltag einen kleinen Vorteil haben. Alle großen Teams der vergangenheit hätten z. B. aus den Ravens 2001 Schaschlik gemacht und ich wage zu behaupten, San Fran und auch die 1991 Skins und die 1992 Cowboys sind besser als jedes Pats Team der Neuzeit. Die Steelers kann ich nicht einschätzen.

Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

05.02.2008 19:58
#5 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
Defense wins Championships bezieht sich vorwiegend auf die Playoffs und insbesondere auf den SB.

In der Regular Season liegen meist die Offense-Teams vorn. Geht es aber um die Wurst, muss die Defense stehen. Lass hierzu mal die Super Bowls ab der 70er Jahre Revue passieren. Selten kam es zu Spielen mit offensem Visir. Eher verschanzte man sich hinter hohen Mauern. Und die SBs der Skins, 49ers, Packers und Broncos und Cowboys und Patriots sprechen doch eindeutig für die WCO.

In Antwort auf:
Reds (nöööööööööööööööö) - Aber ja doch!!!

WCO bei den Skins - aber ja doch: Denn guckst Du hier, wirst Du erfahren, dass der gute alte Joe Gibbs auch WCO spielte:
http://espn.go.com/nfl/s/westcoast/history.html

Und nicht nur die Redskins ...
In Antwort auf:
But the West Coast principles, especially, you know, in the passing game ... heck, everyone is using them."

Those principles, more than anything else, might be the legacy of the West Coast offense. Teams still are seeking mismatches on linebackers and strong safeties, just as Walsh did, and still demanding that minute details be followed. Former NFL quarterback Hugh Millen recalled recently how Turner, in his days as the Dallas offensive coordinator, used to criticize wide receivers if they went even a few inches beyond the seven-yard break required on many of the timing routes.

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Jürgen Offline

Indian Chief


Beiträge: 3.670

05.02.2008 21:11
#6 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
Zitat von Montana
Defense wins Championships bezieht sich vorwiegend auf die
In Antwort auf:
Playoffs und insbesondere auf den SB.
In der Regular Season liegen meist die Offense-Teams vorn. Geht es aber um die Wurst, muss die Defense stehen. Lass hierzu mal die Super Bowls ab der 70er Jahre Revue passieren. Selten kam es zu Spielen mit offensem Visir. Eher verschanzte man sich hinter hohen Mauern.


Alter Schwede, aus dem Gedächtnis ohne zu googelen

Steelers - Rams 31-19 ??

Raiders - Eagles 27-10

Reds- Miami 27-17

Raiders - Reds 38-10

San Fran - Miami 38-16

Bären - Pats 46-10

Giants - Broncos 39-27??

Reds-Broncos 42-10

San Fran - Bengals 20-16 Das erste interessante Spiel als unbeteiligter Beobachter


San Fran-Broncos 55 - 10 Zum Glück war Gunslinger da noch nicht auf der Welt.

Giants - Bills 17 - 16 ßß Das Ergebnis hab ich vergessen. Weiß nur noch Norwood wide right oder war es wide left. Egal, aber daneben.

Reds - Bills 38-24

Dallas - Bills 52-17

Dallas - Bills 31-17?? oder 14

San Fran - San Diego 52-24?? auch vergessen

Dallas - Steelers 31-17 ??

Packers - Pats 35-21?? Je kürzer die Spiele zurück, desto weniger weiß ich die Resultate. Alzheimer in the making?

Denver - Packers 31-24

Denver - Atlanta 34-?? aber einseitig

Rams - Titans 24-17

Ravens - Giants 34-17

Pats - Rams 20-17

Tampa - Raiders 38-26?? auch nicht mehr im Kopf

Pats - Panthers 32-29

Pats - Eagles mit 3 Punkten.

Steelers - Seahawks 23-?? Schlimm nicht wahr, erst 2 Jahre her und keine Erinnerung an das Ergebnis

Colts - Bears 29-17

Giants - Pats 17-14

Wo mein Lieber sind da die gewaltigen Defensivschlachten. IdR hat ein Team das andere überrannt und zwar mit offenem Visier. Rein zufälliger Weise habe ich die Spiele auch noch alle gesehen.

In Antwort auf:
Und die SBs der Skins, 49ers, Packers und Broncos und Cowboys und Patriots sprechen doch eindeutig für die WCO.
In Antwort auf:
Reds (nöööööööööööööööö) - Aber ja doch!!!

WCO bei den Skins - aber ja doch: Denn guckst Du hier, wirst Du erfahren, dass der gute alte Joe Gibbs auch WCO spielte:
http://espn.go.com/nfl/s/westcoast/history.html
Und nicht nur die Redskins ...


Was Pastabelly da so alles von sich gibt. Erinnert mich irgendwie an unseren Musiklehrer, der bei allen Spielarten des Jazz, auch beim Bebob immer als Referenz den guten Louis Armstrong auflegte. Nur weil vielleicht einer der Coaches mal einen Spielzug aus dem WCO-Playbook ausspielte, ist das noch keine WCO. Gibbs kam von San Diego und hat das Modell sehr schnell zugunsten seines Power Runnings zu den Akten gelegt.

In Antwort auf:
But the West Coast principles, especially, you know, in the passing game ... heck, everyone is using them."
Those principles, more than anything else, might be the legacy of the West Coast offense. Teams still are seeking mismatches on linebackers and strong safeties, just as Walsh did, and still demanding that minute details be followed. Former NFL quarterback Hugh Millen recalled recently how Turner, in his days as the Dallas offensive coordinator, used to criticize wide receivers if they went even a few inches beyond the seven-yard break required on many of the timing routes.



Ach Gottchen, Timing routes sind so alt, wie es den Vorwärtspass gibt. Natürlich schaut man beim jeweilige Superbowlsieger immer etwas ab, nur die anderen großen Mannschaften wurden deshalb nicht zu Kopien der 49ers, geschweige denn zu WCOs.

Halten wir also für die Nachwelt fest, die WCO ist nicht die beherrschende Offensive-Philosophie der NFL und auch zudem wenig erfolgreich seit Mitte der 90er. Die Schüler von Walsh haben damit 2 SB gewonnen und 2 SB-Teilnahmen erreicht (Holmgren/Reid) Für die 49ers damals sicher die perfekte Variante, aber nicht die allein selig machende.

Und Defenses bringen dich idR mit einer ebenso starken Offensive weiter und dann hat der Spruch allenfalls folkloristischen Wert.
Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

05.02.2008 21:50
#7 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
In Antwort auf:
Und Defenses bringen dich idR mit einer ebenso starken Offensive weiter

Okay, Deine Blanced-Team Theorie könnte stimmen.
Jetzt müsste man nur mal die Statistik-Freaks fragen, bei welche Teams,
die Un-Balanced waren, die Offense oder die Defense stärker war.

Ansonsten ist Dein Gedächtnis noch relativ klar.
Ich könnte ohne PC nicht mal die SB Paarungen herbeten.
Und Pittsburgh - Seahwaks war THE BUS. Mehr erinnere ich nicht.
Untotal Recall würde ich das nennen.

In Antwort auf:
Alter Schwede, aus dem Gedächtnis ohne zu googlen

Bald heißt es Yahooseln oder so ...

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Mr Darcy Offline

Massachusetts Liberal


Beiträge: 499

05.02.2008 21:55
#8 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

In Antwort auf:
Und Pittsburgh - Seahwaks war THE BUS. Mehr erinnere ich nicht.



Nicht zu vergessen die Refs in Steelers Jerseys.

123-Test

Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

05.02.2008 22:09
#9 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
Diskussion über Defense wins Championships auf College Football Level in ESPN (2006)
In Antwort auf:
Perennial pigskin paradigm questioned
"I don't know if you can say a pendulum has swung," Tressel said. "I do say this: Kids throw and catch more growing up. High schools do have video systems. They
learn the game more. It's a little bit advanced. But on the other hand, [in] the NFL, which is supposedly the finest people playing that game, defense still wins championships. I don't know that the game has changed any."

http://sports.espn.go.com/ncf/preview06/...ivan&id=2543608

Und hier war ein Hellseher VOR dem Super Bowl auf dem Campus:

In Antwort auf:
Defense Wins Championships
Here's a position-by-position breakdown of these two teams and the advantages for each.

Defense

Front Seven - The Patriots boast a very good, powerful and agile front line with Richard Seymour, Vince Wilfork and Ty Warren making up a defensive line that is as hard to block as any line in the NFL. Their linebacking core, while experienced and reliable at times, has shown signs of age and indications of losing a step or two this season. Tedy Bruschi, Mike Vrabel and Rosevelt Colvin might be at a disadvantage when trying to bring down the strong Jacobs or Bradshaw or when breaking into the backfield on a blitz. Adalius Thomas is a solid, strong linebacker with great instincts who can play inside or outside.

This is an area where the Giants can do the most damage in this game, as their front seven can hang with just about any defense in the league. Anchored by the best one-two punch of defensive ends in football, Osi Umenyiora and Michael Strahan, the Giants' defensive line have a knack for pressuring the quarterback from the outside. The experience of Strahan and the size and power of Umenyiora are great complements that will give the Patriots' backfield a lot of problems. Linebackers Justin Tuck and Antonio Pierce can play coverage or blitz at will and shutdown offenses. Tuck has been playing stellar as of late and has distinguished himself a force to be reckoned with. Advantage: Giants

Defensive Backs - Neither team's defensive backfield is anything special, but has had moments that have proven to be invaluable to their respective teams' postseason success. The Giants' Sam Madison and R.W. McQuarters are veteran players who have been known to come up with big stops in their careers and McQuarters' performance on special teams could be a key factor in this game. Corey Webster picked off Brett Favre to give the Giants the chance that eventually put them in this game, and his presence on the field could be key in covering some of the Patriots' receivers.

http://www.dailycampus.com/

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Jürgen Offline

Indian Chief


Beiträge: 3.670

05.02.2008 23:08
#10 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
Zitat von Montana
In Antwort auf:
Und Defenses bringen dich idR mit einer ebenso starken Offensive weiter

Okay, Deine Blanced-Team Theorie könnte stimmen.
Jetzt müsste man nur mal die Statistik-Freaks fragen, bei welche Teams,
die Un-Balanced waren, die Offense oder die Defense stärker war.
Ansonsten ist Dein Gedächtnis noch relativ klar.
Ich könnte ohne PC nicht mal die SB Paarungen herbeten.

Und Pittsburgh - Seahwaks war THE BUS. Mehr erinnere ich nicht.
Untotal Recall würde ich das nennen.
In Antwort auf:
Alter Schwede, aus dem Gedächtnis ohne zu googlen

Bald heißt es Yahooseln oder so ...


Und noch schlimmer, hab die Spiele alle auf Tape bis auf die letzten beiden. Balance auf beiden Seiten des Balles heißt nun nicht gleiche Position in den Rankings, sondern nur das die Teams mit starken Defenses meist auch exzellente Offensiven gehabt haben. So aus der Erinnerung hatte doch Tampa jahrelang eine wirklich gute Defense, nur es bedurfte erst Gruden, um auch in der Offensive wenigsten solide zu sein. Es gab aber damals keine überragende Offensive wie 49ers, Steelers, Cowboys. Natürlich war die 46-D der Bären überragend und hätte aus Brady Hackfleisch gemacht, aber Jim McMahon und die Offense waren so schlecht auch nicht. Die gegnerischen Mannschaften hatten gegen die Bären kaum lange Drives. Dies führt natürlich schnell zu einer Überbelastung der gegnerischen Defense, wenn die eigene Offense nix zustande bekommt. Die Bären wären damals schon 19-0 gegangen, wenn McMahon beim Spiel in Miami nicht verletzt gewesen wäre. Der Backup war zwar ein guter Verwalter, aber konnte keine eigenen Akzente setzen. War ein tolles Spiel nebenbei, Dan war großartig. Hab natürlich Miami die Daumen gedrückt. Gehört sich so, du wirst mich sicher verstehen.

Was nun das letzte Finale angeht, hey, da muß man nicht besonders viel von Football wissen, um zu sagen Defense all over the field. Beide Teams haben doch starke Verteidigungen. Hätte Eli nicht den für ihn untypischen Lauf in den letzten 2 Minuten gehabt, seien wir ehrlich, einige Wochen früher wäre der Pass auf Tyree intercepted worden, dann hätten die Pats 14-10 gewonnen und alle Probs wären der D der Pats zugesprochen worden.

Wenn ich ein Team aufzubauen hätte, dann würd ich das über die beiden Linien machen, dann einen Power RB draften und hoffen einen brauchbaren QB so von der Theismann, McMahon, Simms, Garcia-Sorte. Ok, noch 2 große RECs und einen Speedster. Die fast nicht zu schlagende Formel zum Erfolg. Ein Montana oder Brady fällt vom Himmel, ein Gottesgeschenk sozusagen, darauf zu warten wäre Zeitverschwendung. Joe Gibbs hat ja gezeigt, das es geht. Warum Gibbs II nicht so erfolgreich gewesen ist, dazu mache ich gern einen eigenen Fred auf. Es liegt eigentlich auf der Hand, wenn man beide Teams miteinander vergleicht. Nur diese Erkenntnis z. B. im Indianerland zu verbreiten bringt dir gleich ne Anklage wegen Hochverrats ein. Die glauben dort tatsächlich dort, Portis & Moss seien vergleichbar mit Riggins, Rogers & Co bzw. Monk & Clarke. Von den Olines wollen wir hier gar nicht reden. Habe noch einige Tapes aus der guten Zeit. Wenn du die Line of Scrimmage kontrollierst, wirst du in aller Regel das Spiel gewinnen und wenn deine DLine Druck ausüben kann (siehe ja am Sonntag), dann hat der gegnerische QB einen harten Tag. Bei den Skins war es erst Dave Butz, dann folgten Dexter "Freak" Manley und Charles Mann.

Football ist zwar hoch komplex in den Details, allein die WCO kannst du auf 67 Seiten studieren, aber die Basics, auf die der Erfolg zurückzuführen ist, sind eigentlich immer noch die gleichen.
tobang Offline




Beiträge: 756

06.02.2008 08:56
#11 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

Wow, wie geil ist das zu lesen. Kompliment!
Nett, ihr zwei Heiligen des Footballs. Wie alt seit ihr eigentlich.
Weiter so, das les' ich gerne.

Jürgen, check mal deine PM....

Nordische Grüße: The ToBAng
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1990-2016 Detroit Lions
since 2017 Tennessee Titans

ChoosenOne Offline

Minister of Marine Mammals


Beiträge: 2.179

06.02.2008 09:44
#12 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

So, jetzt ich hier mal:
Also in der Theorie ist alles gut und schön. Und wie war doch die alte Weisheit (hat nix mit Charlie Weis zu tun!): Man kann nur so gut spielen, wie es der Gegner zulässt! Ausgeglichenheit ist der Schlüssel. Na klar! Aber doch nur, weil man flexibel auf entsprechend eingestellte Gegner reagieren kann. Für die Pats war das bisher kaum ein Problem, weil Bill der Coach mit den wohl besten halftime-adjustments ist. Wenn ich mir die Reg-Season der Pats anschaue (auch mal die 2003er, da war es ähnlich), dann haben sie dort die Spiele auf jede erdenkliche Art und Weise gewonnen. Wenn ein Team, wie z.B die 98er Vikings und ja natürlich auch die 85er Fins, eine Hurra-Offense spielen ohne ein wirkliches Laufspiel zu haben - da dann werden sie spätestens im SB auf ein Team treffen, was sie genau hier stoppt. Die Patriots sind das ausgeglichenste Team, das ich je gesehen habe! Wenn nicht einmal dieses Team es schafft 19-0 zu gehen, dann keins. Die OL, natürlich gespickt mit ProBowlern, ist die beste, die ich kenne! Ein Matt Light ist für mich der MVP der abgelaufenen Saison. Für mich stellt sich nur die Frage, warum sie gegen die zugegebenermaßen starke DL der G-Men stellenweise so eingebrochen ist. Brady konnte bisher immer davon profitieren, dass seine Line alles aufgehalten hat, was da auf ihn zu kam. Und das ohne Blocking seines Backfieldes. Nur so hatte er alle Anspielstationen. Nun hatten die G-Men natürlich blitzschnelle LB's (Mitchell war ja am GD 17 nicht dabei) und die Probleme gingen los. Also müssen schnelle slants und quick-outs gespielt werden. Für Gegner von Brady & Co. eine kaum zu verteidigende Alternative, weil einfach zu exakt gespielt. Und gegen Jersey/A stand man nicht das erste mal vor diesem Problem: ebenso gegen Philly, Ravens und sogar gegen die Bolts! Im vorletzten drive hats doch geklappt, es war einfach nicht zu verteidigen. Die Schwachstelle (das ich das mal sagen würde...) war Belichick! Das waren teilweise Panikspielzüge, die er ausgegeben hat! Aggressive Defense, na dann kommt ein Screen und kein 60-yarder! Mit drei TO und 35s waren alle Optionen vorhanden, wenigestens 50 yds. zu überbrücken!

So, zur OL: wenn ich eine OL habe, die excellent im pass blocking ist, dann ist sie das auch im run blocking! Es gibt nix besseres für einen OLer für den Lauf zu blocken! Hier muss bei den Pats wohl mental irgendetwas schief gelaufen sein.

Zu Laufspiel brauch ich, um den Pass zu bringen:
Das ist eine Philosophie. Wenn man mit Waffen gespickt ist wie die Flying Elvii, dann geht das wunderbar auch andersherum. Gerade weil eigentlich jeder spread offense spielt, ist es genial, das Feld extrem auszuweiten, um dann mit Läufen die LB's müde und frustriert zu machen.

Ich sehe bei Jürgens Thesen zuviel old school. Das Spiel hat sich verändert und die Regeländerungen haben z.B. das Passspiels bevorteilt. Das muss man berücksichtigen.

Tschüss'n!


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"You don't need a parachute to skydive - you only need a parachute to skydive twice!"

...'cause I'm the chosen One!

Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

06.02.2008 10:39
#13 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
In Antwort auf:
Die OL, natürlich gespickt mit ProBowlern, ist die beste, die ich kenne! Ein Matt Light ist für mich der MVP der abgelaufenen Saison. Für mich stellt sich nur die Frage, warum sie gegen die zugegebenermaßen starke DL der G-Men stellenweise so eingebrochen ist. Brady konnte bisher immer davon profitieren, dass seine Line alles aufgehalten hat, was da auf ihn zu kam.

Genau. Das war das überraschende des Spiels und der Moment aus dem die Giants Profit gezogen haben. Denn eines darf man nicht vergessen. Inder Offense haben die Giants auch nicht gerade ein Feuerwerk abgezogen, bis zum letzten Spielzug nur 10 Punkte.
In Antwort auf:
Die Schwachstelle (das ich das mal sagen würde...) war Belichick! Das waren teilweise Panikspielzüge, die er ausgegeben hat! Aggressive Defense, na dann kommt ein Screen und kein 60-yarder! Mit drei TO und 35s waren alle Optionen vorhanden, wenigestens 50 yds. zu überbrücken!

Mein Reden.
Es freut mich dass auch Du das so siehst.
In Antwort auf:
Ich sehe bei Jürgens Thesen zuviel old school. Das Spiel hat sich verändert und die Regeländerungen haben z.B. das Passspiels bevorteilt. Das muss man berücksichtigen.

Sehe ich ähnlich.
Ob die Patriots in der Form der Regular Season von den n49ers und Skins der 80-90er Jahre wage ich zu bezweifeln.

PS:
Wie alt wir sind? Ich bin 52 Jahre jung. Jürgen ist ein paar Jahre jünger.

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Sapere aude!

Montana Offline

Fighting Irish


Beiträge: 3.425

06.02.2008 12:43
#14 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten

Will Pats be broken up in offseason?

In Antwort auf:
For a team that came so tantalizingly close to immortality, there could be plenty of personnel upheaval for the Patriots. Randy Moss played a brilliant season under a one-year contract and took a huge pay cut to join the Patriots. They will have to re-sign him. Asante Samuel, who played under the franchise tag this season, is not expected to return. Receiver Donte Stallworth has an $8 million option bonus that the Patriots are unlikely to pay. Kelley Washington has a $4 million option bonus. Linebacker Rosevelt Colvin, who ended the season on injured reserve, has a $7.6 million salary cap charge that may be too rich for the Patriots. And Junior Seau and Bruschi may ponder retirement, which could hasten the acquisition of more linebackers with better speed.

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Sapere aude!

Mr Darcy Offline

Massachusetts Liberal


Beiträge: 499

06.02.2008 14:10
#15 RE: Was lehrt uns der SB? Balance is the most important thing Antworten
In Antwort auf:
Nett, ihr zwei Heiligen des Footballs.



Nun bleib mal auf dem Teppich.


@Montana: Neuer Tag, neuer Avatar.

Nun sind es also "meine" Patriots. Du kannst dich auch nicht entscheiden, oder?

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